Kostenlos Lesening George Lucas: Die BiografieAutor Brian Jay Jones – Z55z.co

Als 1977 in einem US Vorstadtkino ein unbekannter Science Fiction Film anlief, ahnte niemand, dass hieraus das erfolgreichste Filmprojekt aller Zeiten werden w rde Star Wars ver nderte alles die Sehgewohnheiten, die Art und Weise Filme zu machen und zu vermarkten, wie Produzenten wahrgenommen werden Der Mann dahinter wird heute in einem Atemzug mit Steve Jobs oder Walt Disney genannt George Lucas qu lte sich beim Schreiben und im Umgang mit Schauspielern, war aber unerbittlich, wenn er von einer Idee berzeugt war Ein brillanter Regisseur, der neue Standards setzte, ein Genie am Schnittplatz und ein Unternehmer, der die Filmvermarktung auf eine v llig neue Stufe hob.Bestsellerautor Brian Jay Jones legt nun die erste umfassende Biografie vor nicht nur eine packende Darstellung des Lebens und Werks von George Lucas, sondern auch ein wichtiges St ck Film und Wirtschaftsgeschichte.


4 thoughts on “George Lucas: Die Biografie

  1. Samuel Coats Samuel Coats says:

    Dieses Buch ist durchaus interessant, wenn es im Gesamtbild auch wenig neues enth lt Spannend sind nat rlich gerade die Kapitel ber Lucas Leben vor Star Wars Am besten sind nat rlich die Kapitel ber den Verkauf von Lucasfilm und das was danach kam einfach weil das aus erscheinungstechnischen Gr nden in keinem anderen Star Wars Buch enthalten ist Zumindest h tte ich es dann nicht gelesen Gerade bei Star Wars musste ich mich allerdings wundern Die Hintergr nde von Krieg der Sterne werden noch recht ausf hrlich behandelt, w hrend die brigen Filme vergleichsweise sehr knapp abgehandelt werden Wozu sie dann berhaupt besprechen Wurde doch mehr als genug ber Star Wars im speziellen geschrieben Auch erw hnt Jones den Film Roman nur w hrend der Besprechung des ersten Films Schade, schliesslich sind die Interviews mit den Autoren spannende Lekt reDa haben die Making of B cher von J W Rinzler und The Annotated Screenplays sehr viel bessere Arbeit geleistet Wie auch Rick Worleys Internet Essay The Force Awakens vs the prequels und das Buch The Star Wars Heresies Interpreting the Themes, Symbols and Philosophies of Episode I, II and III.


  2. Leo Bertram Leo Bertram says:

    Den Untertitel Die ultimative Biografie, verdient das Buch zu Recht Hier wird sehr pers nlich hinter die Kulissen geschaut Vieles wird gut informierten Cineasten bekannt vorkommen Aber vor allem die vielen pers nlichen Statements von George Lucas und Weggef hrten lassen einiges in neuem Licht erscheinen Und die Geradlinigkeit Sturheit vom Hauptprotagonisten sorgt immer wieder f r humorvolle Einlagen Alles in allem ein herrlicher Schm ker f r Filmliebhaber.


  3. Alexander von Alten-Bockum Alexander von Alten-Bockum says:

    Sehr erstaunlich Auch Als langj hriger Star Wars Fan R ckkehr der Jedi Ritter altersm ig knapp im Kino verpasst trifft man in dieser hervorragend geschriebenen Biografie nat rlich auf viel Bekanntes es gelingt dem Autor aber, den Werdegang des Vision rs George Lucas sehr anschaulich darzustellen.Dies liegt zum einen an den vielen erhellenden Aussagen ber hmter Weg und Schaffensgef hrten insbes FF Coppola und Steven Spielberg , aber auch wie sich Lucas im Laufe der Jahrzehnte selbst darstellt Zum anderen erf hrt man viel ber die Risiken und finanziellen Wagnisse, die er im Laufe seiner fr hen Karriere eingegangen ist.Die f r mich sch nsten Szenen sind die Zusammenk nfte mit Spielberg am Strand von Hawaii, wenn beim Bau von Sandburgen ber m gliche gemeinsame Projekte und den prozentualen Austausch von Gewinnanteilen geplaudert wird Irgendwie ist es auch sch n zu lesen, dass man hier trotz allem Fan Sein nicht der einzige ist, der Entscheidungen und Entwicklungen kritisch betrachtet, man denke nur an Jar Jar Binks, Han shot first und den Aliens in Indy IV.Die Entt uschung, dass Disney ihn nach dem Verkauf von Lucasfilm bei der Entwicklung ab Episode VII komplett bergangen hat, ist ihm deutlich anzumerken, andererseits wei er auch, dass es mit ber 70 vielleicht auch mal an der Zeit ist, k rzer zutretenund es kommt ja bald vielleicht noch Indy V.Zusammengefasst Eine Biografie, wie sie sein soll keine Beweihr ucherung, sondern eine durchaus auch kritische Betrachtung eines Mannes, der ohne Frage die filmische Popkultur unserer Zeit ma geblich gepr gt hat Lesen


  4. Timo Brandt Timo Brandt says:

    Das war 1975 Und niemand, auch nicht Lucas, war klar, dass er mit den Sequel und Merchandising Rechten gerade eine Milliarden Dollar Klausel ausgehandelt hatte Das war am Anfang Also nicht ganz am Anfang Ganz am Anfang steht in jeder Biografie die Geburt, das Aufwachsen, die Begegnung mit den Faszinationen, die sp ter, transformiert, das Werk pr gen werden.Es ist eine schwierige Gratwanderung, eine George Lucas Biographie zu schreiben Denn sein Name ist so sehr Synonym f r Star Wars oder vielleicht Indiana Jones oder meinetwegen auch vision re Sound und Animationstechnik , dass ein Biograph einerseits Gefahr laufen k nnte, zu viel Gewicht auf die Geschichte dieser Werke zu verwenden, in Ausma en, die mit Lucas Leben und Schaffen nicht mehr direkt etwas zu tun haben oder es berschatten und andererseits besteht das Risiko, dass eine George Lucas Biographie die Fans entt uscht, wenn sie den mit seinem Namen fest verkn pften Werken zu wenig Platz einr umt.Bedenkt man diese Voraussetzungen, so erkennt man schnell, dass Brian Jay Jones eine gute Balance gegl ckt ist Das Buch ist eine Biographie der Pers nlichkeit von Lucas und keine Biographie von Krieg der Sterne oder einem anderen Projekt Auch wer ein Buch sucht, in dem das Verh ltnis zwischen Lucas und der Inspiration zu seinen Filmen komplexer beleuchtet wird, wird hier nur bedingt f ndig werden und ich w rde ihn oder sie eher anStar Wars, Magie und Mythosoder direkt an eine von Lucas InspirationsquellenDer Heros in tausend Gestaltenverweisen.Zwar nennt Jones gewissenhaft die fr hen und sp ten Inspirationsquellen und gibt immer wieder Abrisse ber Hintergr nde, Lekt ren, fr here Stadien, aber derlei wird eher kurz am Wegrand aufget rmt und selten vertieft berhaupt legt Jones Biographie zumeist ein straffes Tempo vor, schafft es so allerdings, das Hin und Her von Lucas jahrzehntelangem Kampf f r ein eigenes, unabh ngiges Studiogel nde, seine Vision von Kino, die Perfektionierung seiner Werke zu verk rpern Auf diesem Wege gelingt dem Buch auch das Einfangen von Lucas zur ckhaltendem, teilweise sehr eigenbr tlerischem Charakter.Etwas berstrapaziert wird die Einbindung von Wortmeldungen von Weggef hrt innen, Freund innen und sonstigen Beteiligten ber das ganze Buch verteilt gibt es ber 1500 Quellenhinweiszeichen, die zu einem umfangreichen Register geh ren und fast alle auf w rtliche Aussagen in Interviews, Dokumenten, Biographien, etc verweisen Nat rlich ist das Zusammentragen einer so umfangreichen Meinungssammlung verdienstvoll und in den vielen Zitaten spiegelt sich das Bild von George Lucas in all der Vielschichtigkeit wieder, die eine Biographie bei einem Menschen herausarbeiten sollte An einigen Stellen ist die Redundanzdichte aber wirklich zu hoch.Der Biographie geht es auch weniger um Lucas Faszination, mehr um die enormen Widerst nde, technischen Hindernisse, zwischenmenschlichen Probleme und Schw chen, die in Lucas Person und Werkgeschichte eine zentrale Rolle spielen sie werden geradezu minuzi s ausgebreitet Mitunter hat man das Gef hl, Jones hat an sich selbst den Anspruch gestellt, eine dezidiert kritische Arbeit vorzulegen Auch wenn er Lucas Verdienste und Erfolge betont und illuminiert, l sst er keine Gelegenheit aus, um auf Niederlagen, Fehler oder die Schrulligkeit des Portraitierten einzugehen.Das ist vielleicht auch der Tatsache geschuldet, das Lucas, obwohl er der Sch pfer von Star Wars und Indiana Jones ist, kein wirklich aufregendes Leben hatte und die Dramatik aus dem geschaffen werden muss, was da ist In relativem Wohlstand geboren und nie vor wirklich existenzbedrohende Entscheidungen gestellt auch wenn er manchmal enorme Risiken einging, von sich aus , nie auf der Suche nach allzu gro en Abenteuern, ist Lucas Leben die Geschichte eines mutigen, aber doch nicht tollk hnen, Vision rs, der durch Gl ck und Hartn ckigkeit zum Schaffer einiger popkulturell sehr bedeutsamer Ideen und Figuren wurde.Alles in allem ist die Biographie ein sch ner Schm ker Ich hatte mir schon erhofft, gerade im letzten Kapitel ein wenig ber Lucas Treatments f r die neueren Filme zu erfahren auf die Disney ja dann nicht zur ckgriff oder ber seine Einstellung zum EU und dem Star Wars Franchise Doch gerade in den letzten Kapiteln geht es vor allem um die Skywalker Ranch und die Formalit ten beim Verkauf an Disney und Lucas neuste Projekte, seine derzeitige Lebenssituation.Doch, und das ist schon wichtig zu betonen Jones ist hier ein sehr authentisches Portr t gelungen was man schon daran sieht, dass es eben nicht in jedem Moment vor Spannung spr ht Gewissenhaft geht er vor, im richtigen Moment mit Witz, Anekdoten oder Differenzierungen punktend Alles in allem also der geballte George Lucas, unverstellt, ein ungesch nter Gesamteindruck.